Toplehrbetrieb werden und Qualitätssiegel sichern
Deklariere dich als Toplehrbetrieb
Ist dein Betrieb fit in der Ausbildung von Lernenden? Dann wird es höchste Zeit, dich als Toplehrbetrieb zu deklarieren. Du profitierst dann vom Qualitätssiegel sowie einer verbesserten Sichtbarkeit bei der Lehrstellensuche.
Wofür steht das Label Toplehrbetrieb?
Das Label Toplehrbetrieb zeichnet Betriebe aus, die sich mit besonderem Engagement für die berufliche Grundbildung einsetzen und ihre Lernenden qualitativ hochwertig ausbilden. Es macht Betriebe sichtbar, die Verantwortung für den Branchennachwuchs übernehmen und eine praxisnahe Ausbildung in der Gebäudetechnik auf hohem Niveau gewährleisten.
Mit dem Qualitätssiegel profitieren Ausbildungsbetriebe zudem von einer erhöhten Sichtbarkeit bei der Rekrutierung von Lernenden. Dazu gehört beispielsweise eine bevorzugte Darstellung auf der Lehrstellenplattform toplehrstellen.ch.
Wie wird mein Betrieb ein Toplehrbetrieb?
Seit dem Relaunch des Labels Mitte Juni 2026 erfolgt die Zertifizierung komplett digital. suissetec Mitgliedsbetriebe können die Selbsteinschätzung direkt über die neue WebApp im Gebäudetechnikportal ausfüllen.
Die Auswertung erfolgt ebenfalls digital über die WebApp, nämlich auf Basis eines Punktesystems. Erreicht Ihr Betrieb die erforderliche Punktzahl, wird das Label Toplehrbetrieb verliehen.
Wird die notwendige Punktzahl noch nicht erreicht, zeigt die WebApp auf, in welchen Bereichen Entwicklungspotenzial besteht. So erhalten Betriebe konkrete Hinweise, wie sie ihre Ausbildungsqualität gezielt weiterentwickeln können.
Auch Nicht-Mitgliedsbetriebe können den Stand ihrer betrieblichen Ausbildungsarbeit überprüfen. Über die Onlineversion der WebApp lässt sich die Selbsteinschätzung anonym und ohne Angabe von Firmendaten durchführen.
Was wurde beim Label konkret angepasst?
Mit dem Relaunch wurde das Label Toplehrbetrieb gezielt weiterentwickelt. Bewährte Inhalte wie die betriebliche Ausbildung, die Rolle der Praxisbildner sowie die Zusammenarbeit der Lernorte bleiben zentrale Bestandteile.
Neu erfolgt die Bewertung der Ausbildungsqualität anhand eines Punktesystems mit gewichteten Kriterien. Dadurch werden die verschiedenen Aspekte der Ausbildung sowie deren konkrete Umsetzung im Betrieb differenzierter bewertet und nachvollziehbarer dargestellt. Gleichzeitig rückt die tägliche Ausbildungspraxis stärker in den Fokus – beispielsweise die Betreuung der Lernenden, die Feedbackkultur oder die individuelle Lernbegleitung.
Dank der detaillierteren Bewertung erhalten Betriebe einen besseren Einblick in ihre Stärken und Entwicklungspotenziale. Das Label entwickelt sich so von einem reinen Qualitätssiegel zu einem Instrument der Qualitätsentwicklung.